Lernen darf Spaß machen!

Lernen darf Spaß machen!

Lernen darf Spaß machen

 

Im Grunde müsste die Überschrift lauten: Lernen soll Spaß machen. Ergebnisse der Gehirnforschung zeigen, dass wir viel aufnahmefähiger sind, wenn wir uns mit Freude, Interesse und Spaß einer Sache annehmen. Stress, Druck und Angst blockieren uns hingegen und können Lernerfolge nachhaltig verhindern.

 

Doch was können Sie tun, wenn Ihr Kind partout nicht für die Schule lernen will? Ein Puzzleteil von mehreren ist es zu schauen, welche Sinneskanäle Ihr Kind bevorzugt. Ist Ihr Kind eher auf dem visuellen (sehen), dem auditiven (hören) oder kinästhetischen (tun, fühlen) Kanal unterwegs. Entsprechende Tests gibt es im Internet. Doch durch gutes Beobachten können Sie es auch selbst herausfinden. Meisten bevorzugen wir einen oder zwei Sinneskanäle.

 

Doch was bedeuten die verschiedenen Sinneskanäle fürs Lernen?

Ist Ihr Kind eher visuell geprägt, so sollte Ihr Kind viel mit Bildern arbeiten, sich Dinge vor dem geistigen Auge vorstellen oder tatsächlich aufmalen, Wörter unterstreichen oder umkringeln, Schautafeln erstellen und Symbole verwenden. Mal angenommen Ihr Kind kann sich eine Vokabel einfach nicht merken, dann könnten Sie es zu dieser Vokabel ein Bild malen und im Zimmer aufhängen lassen.

 

Kinder, die eher auditiv veranlagt sind, lernen gut durch Zuhören und indem sie Themen sich selbst oder anderen erklären. Hilfreich ist auch den Lernstoff aufzunehmen und immer wieder anzuhören, Vokabeln laut aufzusagen oder Merksätze rhythmisch zu sprechen. Eselsbrücken, die sich reimen, lieben diese Kinder. Und wer von den Erwachsenen kennt sie nicht und kann sich immer noch daran erinnern – wie z.B. „trenne nie st, denn es tut ihm weh”?

 

Das kinästhetische Kind lernt am einfachsten durch das eigene Tun, durch Ausprobieren und Üben. Vokabeln sollten aufgeschrieben und in einen Zusammenhang gebracht werden. Auch Bewegung kann diese Kinder beim Lernen unterstützen. Im Zimmer auf und ab laufen, spazieren gehen oder verbinden Sie das lästige Vokabel abhören doch einfach mal mit einem Fußballspiel. Bei jeder gewussten Vokabel gewinnt Ihr Kind einen Schuss auf das Tor. Bei jeder Vokabel, die es nicht weiß, sind Sie an der Reihe. Mal sehen, wer nachher die meisten Punkte hat. So ein spielerisches Lernen macht natürlich nicht nur diesen Kindern Spaß.

 

Sie sehen schon, Lernen muss und sollte nicht nur am Schreibtisch stattfinden. Ermuntern Sie Ihr Kind ruhig beim Lernen kreativ zu werden. Auch wenn es am Anfang vielleicht ein bisschen länger dauert, so führt es zu einem längerfristigen Lernerfolg und spart letztendlich Zeit.

Auch wenn die bevorzugten Sinneskanäle das Lernen erleichtern, sollten die weniger ausgeprägten nicht ganz vernachlässigt werden. Denn insbesondere das Lernen mit allen drei Sinneskanälen bringt schlussendlich den durchschlagenden Erfolg. Und mit dem Erfolg steigt auch nach und nach die Freude am Lernen immer weiter.

Weitergehende Unterstützung

Wenn Sie weitergehende Unterstützung für Ihr Kind suchen, können Sie mich gerne kontaktieren und ein kostenloses und unverbindliches Vorgespräch vereinbaren.