Nur wer Angst hat, kann auch mutig sein.

Nur wer Angst hat, kann auch mutig sein.

Nur wer Angst hat, kann auch mutig sein.

 

Angst ist zwar ein natürliches und wichtiges aber auch sehr unangenehmes Gefühl. Verständlicherweise möchten wir daher gerne unseren Kinder von jeder Art von Angst fernhalten. Doch nur wer Angst hat, kann auch mutig sein. Und wer lernt, sich mutig seinen Ängsten zu stellen, wird stärker werden, daran wachsen und wichtige Fähigkeiten erwerben, um sich im Leben zurecht zu finden. Daher ist es notwendig, dass Kinder den Umgang mit Ängsten lernen. Doch wie können Sie ihr Kind dabei unterstützen?

 

Angst haben wir meistens vor dem Unbekannten oder dem Unheimlichen. Um so wichtiger ist es, dass die Familie ein sicherer Hafen ist, in dem sich Ihr Kind sicher und geborgen fühlt. Das gibt Ihrem Kind den nötigen Rückhalt, um sich seinen Ängsten zu stellen. Lassen Sie Ihr Kind mit seiner Angst nicht alleine. Auch wenn es manchmal schwer fällt, besonders bei irrationalen Ängsten, wie einem Gespenst unter dem Bett, versuchen Sie die Angst Ihres Kindes ernst zu nehmen und sich nicht darüber lustig zu machen. Auch Rationalisieren führt meist nicht zu dem gewünschten Erfolg. Es kann manchmal sogar die Angst verstärken bzw. ihr Kind verunsichern, da das, was Sie sagen, im Gegensatz zu dem Empfinden des Kindes steht. Seien Sie einfach für Ihr Kind da, hören Sie ihm zu und zeigen Sie ihm durch Ihre Körpersprache, dass Sie keine Angst haben. So bieten Sie Ihrem Kind den obengenannten sicheren Hafen, um die Angst durch eigene Kraft zu überwinden.

 

Bei kleineren Ängsten können Sie nun Ihr Kind dabei unterstützen sich der Angst zu stellen. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ein Weg ist es mit Hilfe von Geschichten, Lösungsprozesse im Unterbewusstsein Ihres Kindes in Gang zu setzen. Sie können dafür entsprechende Literatur zur Hilfe nehmen oder selbst eine Geschichte erfinden. Wichtig ist, dass die Geschichten Mut machen und Ihr Kind sich mit dem Helden aus der Geschichte identifizieren kann. Der Held sollte also Angst haben, um dann Mut entwickeln zu können. Eine ritualisierte Handlung – wie ein Zauberspruch – können dabei dem Helden helfen.

 

Eine andere Möglichkeit ist es mit Ihrem Kind auf Ressourcensuche zu gehe. Wo hattest Du schon einmal Angst? Wie hast Du es da geschafft, Deine Angst zu besiegen? Was hast Du probiert? Was hat gut funktioniert? Und lässt sich das auf die aktuelle Angst übertragen?

 

Auch eigene Bespiele können unterstützend wirken und Lösungswege aufzeigen, wenn sie nicht überstülpend gemeint sind und einen vorschlagenden Charakter haben.

 

Bei starken und schon verfestigten Ängsten kann es hilfreich sein, sich professionelle Unterstützung zu suchen.

 

Weitergehende Unterstützung

Wenn Sie weitergehende Unterstützung für Ihr Kind suchen, können Sie mich gerne kontaktieren und ein kostenloses und unverbindliches Vorgespräch vereinbaren.